Church Mountain Ranch
Church Mountain Ranch

Die Sozialistation des Welpen

Stubenreinheit 

Für die Junghunde ist es Instinktverhalten ihren "Bau" sauber zu halten. Das bedeutet, dass kein Hund sein Geschäft in der Nähe seines Schlafbereiches verrichten möchte. Jeder Welpe deutet also an, wenn er mal muss und daher gilt es beim eigenen Hund herauszufinden, wie er seine Bedürfniss anzeigt. Dies kann z.B. durch Winseln und zur Tür rennen sein, durch einen eindringlich Blick zum Besitzer, Schuckauf oder kratzen am Bein des Besitzers.

Nachdem der kleine Welpe ziemlich aktiv ist und ihre Verdauungseinrichtungen verhältnismäßig klein sind, müssen sie daher oft nach draußen. Dies ist in der Anfänglichen Zeit auch Nachts der Fall. Die Unruhe des Welpen wird aber meist trotz Schlaf schnell bemerkt, zumal der Welpe ja eigentlich neben dem eigenen Bett schläft.
Es empfiehlt sich also, den jungen Hund nach jeden Füttern, nach dem Schlafen oder spielen in den Garten zu bringen und zu loben wenn er sich löst. Am besten trägt man seinen Schütztling nach draußen, damit ihm unterwegs kein "Malör" passieren kann. Draußen angekommen, sollte man nun mit positiver und zustimmernder Stimme den Welpen für sein Handeln bestärken. Hier kann man auch ein spezielles "Losungswort" einführen, das der Hund nun immer positiv mit dem seinen Tätigkeiten verbindet.
Sollte sich der Hund eimal an einem unerwünschten Ort lösen, wird es ignoriert. Schimpfen würde der Welpe mit der Tätigkeit verknüpfen aber nicht, dass es sich vielleicht um den Falschen Ort handelt. Damit der Welpe nicht sieht, dass man sich an seinen Hinterlassenschaften zu schaffen machen, ist es gut ihn kurz von diesem Ort weg zu tun. Mit etwas Wasser und Essig verschwindet der Geruch "indoor" wieder und der Hund wird dadurch nicht animiert, es an dieser Stelle zu wiederholen. Daher ist die Aufgabe der Stubenreinheit in den ersten drei bis vier Wochen abhängig vom Engagement, der Konsequenzen und Achtsamkeit des Hundehalters. 

Aktivitäten in Maßen:
Das ein gesunder Hund einen typgerechte Auslauf, ja nach Versnlagung benötigt ist klar. Jedoch sollte die tägliche Stunde Spaziergang (plus X) jeden Tag erst erfolgen, wenn der Bewegungsapparat halbwegs gefestigt und ausgereift ist. Daher ist im ersten Halbenjahr ein mehrmals tägliches Gassi von maximal 30 Minuten absolut ausreichend. Mittelgroße bis großen Hunderassen sind erst mit zwei Jahren, manche sogar erst mit drei Jahren körperlich voll entwickelt und belastbar.
Natürlich darf der Welpe mit anderen Hunden, mit den Besitzern und sich selbst spielen, solange er möchte, er kann und will, denn dabei werden alle Gelenke, Bänder und Sehnen ganz unterschiedlich belastet. Einseitige Spaziergänge dagegen sind durch das gleibhmäsige monotone Laufen belastet die weichen Bänder und Gelenke enorm und stellt so eine einseitige und starke Belastung dar. Daher sind das Laufen neben dem Fahrrad oder am Pferd für einen ausgewachsenen Hund und das erste Lebnsjahr des Hundes gilt dem Wachstum und dem Reifen. Klar sollte er das Pferd und auch ein paar Meter gehen neben dem Pferd kennen lernen, je nach Interesse des Beistzers. Gleiches gilt im Bezug auf den Hundesport. Der junge Hund in seinem ersten Lebensjshr die Geräte nur kennen lernen oder vorsichtig ausprobieren, mehr nicht und natürlich ohne Tempo, auch wenn der Vierbeiner das vielleicht selbst möchte. 
 

Exkursionen in die Umwelt:
Nachdem unsere Welt immer aktiver, enger, regliemntierter und schwieriger für Hund und Mensch wird, fordert es viel Anpassung von unseren Hunden. Wenn die Prägephase des Welpen genutzt wird, wird dieser die ihm gezeigte Welt unkompliziert akzeptierten.
Es gilt ihm viele unterschiedliche Bodenbeläge zu zeigen, indem sie voran und er an ihrer Seite einfach hinüber gehen. Z.B. Gitterroste, spiegelndes Paktett, glatte Oberflächen, Brücken, Wippen
Für einen kurzen Besuch (ca. 15 Minuten) sollte der Welpe auf den Arm genommen werden. Der Lärm, die Geräuche und die vielen optischen Eindrücke sind erstmal genug Lernstoff zum verarbeiten. Im Anschluss ist die Erholung vom Stress, auf einer schönen Spielwiese für Mensch und Hund wichtig.
Auch wenn wir, bei der Auszucht unserer Welpen schon viel mit dem Autounterwgs sind, ist es sehr wichtig dies weiterhin zu tun. Dies kann gut genutzt werden um tolle Spazierganggelände zu erkunden, Heimtiergeschäft erkunden, Hunde- und Menschenfreund besuchen und eben überall dorthin fahren wo es für die Vierbeiner schön ist.
Das fahren mit Bus und/oder Bahn sollte im Laufe der Zeit auch geübt werden, genauso wie das Aufzugfahren. Gezielt sollte der Welpe auch mal ein paar Treppenstufen bewältigen, damit er diesen Bewegungsablauf kennenlernt und später keine Angst z.B vor offenen oder glatten Treppenstufen hat.
Zeigen Sie dem Welpen alle möglichen Tiere, Farradfahrer, Walker, Menschen im Rollstuhl oder mit Gehwagen, Kinderwägen, kreischende und laufende Kinder. Dabei ist zu beachten, die Situation für den Welpen positiv und angemessen zu gestalten, sodass er nicht überfordert ist.
Je mehr Situationen mit Menschen der junge Hund kennen lernt, desto selbstverständlicher ist es für ihn, das überalle Zweibeiner unterwegs sind und ihn diese daher nicht zu interessieren haben.

Alleinebleibem:
Im ersten halben Jahr sollte der kleine Vierbeiner tagsüber nicht allzulange alleine bleiben, Nachts schläft er ja eh an der Seite des Besitzers. Wenn sich der Welpe im neuen Zuhause gut eingelebt hat, kann langsam begonnen werden, das Zimmer für wenige Minuten zu verlassen. Wichtig dabei ist es auf jede Abschieds- und Begrüßungszeremonie oder Feier zu verzichten, sondern völlig neutral zu bleiben. Wichtig ist hierbei kein schlechtes Gewissen oder ähnliches zu haben oder die Situation unnötig aufzupushen. Dies spührt der Welpe, wird aufgeregt und denk, dass Weggehen wohl etwas ganz schlimmes sein muss. Es soll schließlich eine ganz normale Sache für den Hund sein. Diese paar Minuten Trennung werden nun ganz langsam gesteigert. Wichtig dabei ist, dass der junge Hund satt ist, gespielt hat und sich vorher draußen gelöst hat, dann wird er in der Regel auch nichts zerstören. Um dies zu verhindern sollte man den Hund auf keinen Fall in Bad oder Flur einsperren, sondern ihn dort lassen wo er sonst auch gerne ist, alles andere würde ihn zusätzliche verunsichern. Auch das alleine bleiben im Auto sollte geübt werden, natürlich nur bei Temperaturen unter 15 °C. Wenn das weggehen auch hier systematisch und mit langsam steigender Zeitdauer geübt wird, kann bald in Ruhe eingekauft werden. Der Welpe wird lernen geduldig zu warten und ist gespannt was Herchen/Frauchen von ihrem "Beutezug" mitgebracht haben.

Der Besuch beim Tierarzt:
Damit alle Hunde den Tierarzt so lieben wie z.B. unsere Rhaya, gilt es den Besuch dort positiv zu verknüpfen. Es gilt den Tierarzt zum Freund des Welpen zu machen. Dafür ist es wichtig die ersten Tierarztbesuche ohne eine unangenemne Erfahrung zu kombinieren. Hierfür empfiehlt es sich den Tierarzt ein paar mal einfach so zu besuchen. Nehmen sie ein paar lecker Snacks mit, setzten sie sich ins Wartezimmer, lassen ihn von den Angestellten knufdeln und füttern, erkunden die Einrichtung und wiegen den Kleinen auch mal. Es empfindet sich eine Absprache mit dem Tierarzt, das der kleine Vierbeiner mal auf den Behandlungstisch darf. Dort gefüttert und gekuschelt wird und im Anschluss, ohne jeglichen Stress oder unangenehme Erfahrung wieder nach Hause darf. Die lebenslang andauernd Beziehung gilt es also am Anfang positiv und angstfrei zu belegen, da auch gesunden und robusten Hunden noch genug Unangebhemes erleben können.

Die richtige Pflege:
Neben der Ernährung und Artgerechten Haltung ist die Pflege wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorge. Für die Gattung Hund ist es selbstverständlich sich gegenseitig zu pflegen, daher ist ganz normal, dass diese Aufgabe auch vom Zweibeinigen Rudel übernommen wird. Für den Hund ist es eine innige Form des Sozialkontaktes, eine Handlung die Vertrautheit, Liebe und Zusammengehörigkeit ausdrückt. Den Welpen gilt es von Anfang an daran zu gewöhnen, dass ihm jemand ans Fell, die Ohren, Augen, Zähne etc. geht. Je nach Rasse und den damit verbundenen Fellstrukturen, ist ein unterschiedlicher Aufwand von Nöten mit unterschiedliche Materialien. Es gilt natürlich auch hier, den jungen Hund sanft daran zu gewöhnen und erst mit weichen Bürsten oder Lappen zu beginnen. Bei der Fellpflege gilt es Verfilzungen und ähnliches Auszubürsten damit der Hund ein dichtes glänzendes Fell hat. Bei den Augen, Ohren und Zähnen sollte regelmäßig nachgesehen werden. Die Ohren sollten frei von Ablagerungen oder Ohrschmalz sein und nicht riechen, sonst können diese vorsichtig mit einem weichen (in Babyöl getränktem) Tuch gereinigt werden. Falls das Ohr unangenehm riechen sollte oder sonst etwas auffällt, nicht selbst im Ohr herumprobieren, sondern es vom Tierarzt anschauen lassen.
Nachdem man seinem geliebten Vierbeiner jeden Tag, in die hoffentlich klaren sekretfreien Augen sieht, sollte einem hier früh auffallen falls mehr oder eitriges Sekret als üblich zu sehen ist. Das morgendliche meist geringe Sekret, kann einfach mit einem Taschentuch abgewischt werden, alles andere ist ebenfalls ein Fall für den Tierarzt.

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© Sarah Normann

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